PMI – Post Merger Integration

PMI scheitert selten an der Strategie – sondern daran, dass zwei Organisationen nicht zusammen gedacht werden.

Nach einer Fusion müssen Prozesse, Systeme und Organisationen zusammengeführt werden. Doch genau hier fehlt häufig die Grundlage für fundierte Entscheidungen.

Beide Unternehmen bringen eigene Prozesse, Systeme und Strukturen mit, oft dokumentiert, aber nicht vergleichbar oder verknüpfbar. Abhängigkeiten bleiben unsichtbar, Synergien sind schwer quantifizierbar und Risiken werden erst während der Umsetzung sichtbar.

Fehlende End-to-End Transparenz


Prozesse werden isoliert betrachtet: Abhängigkeiten entlang der Wertschöpfungskette bleiben unsichtbar.

Hoher manueller Analyseaufwand


Workshops, Interviews, Excel-Auswertungen und Beratungsanalysen binden enorme Ressourcen.

Synergien & Risiken nicht klar qualifizierbar


Einsparpotenziale und Risiken werden erst spät sichtbar und sind selten belastbar quantifiziert.

Fehlende Simulationsfähigkeit


Auswirkungen von Entscheidungen zur Integration sind vor Umsetzung nicht nachvollziehbar.

In der Praxis bedeutet das:Kosteneinsparung auf dem Papier, Risiken in der Realität.

Beispiel:

CEOCEO

„Wenn wir die Einkaufs- und Finanzprozesse zwischen beiden Organisationen harmonisieren, welche Synergien realisieren wir tatsächlich und welche Risiken gehen wir ein?“

Status Quo:

CFOCFO

„Wir können das heute nicht belastbar beantworten.
Wir starten Workshops um die aktuelle Situation besser zu verstehen, aber die wirklichen Auswirkungen werden wir vermutlich erst während der Umsetzung sehen.“

Mit Xpect:

Xpect

Die Harmonisierung betrifft 5 Prozesse im Einkauf und 3 Prozesse im Finanzbereich. In Organisation A sind 18 Mitarbeitende im Einkauf und 6 in der Finanzbuchhaltung betroffen, in Organisation B 12 im Einkauf und 8 in der Finanzbuchhaltung.

Integrationsoptionen: Die Harmonisierung kann entlang mehrerer Dimensionen erfolgen:

  • Systeme: Übernahme eines bestehenden Systems oder parallele Nutzung (hybrides Modell)
  • Prozesslogik: Vereinheitlichung oder Kombination bestehender Prozessabläufe

Empfohlener Ansatz: Übernahme der systemgestützten Prozess- und Entscheidungslogik aus Organisation B bei gleichzeitiger schrittweiser Konsolidierung der Systeme: Vorschlag hier einsehen

Konsequenzen der Empfehlung

  • Bündelung des Einkaufsvolumens → Einsparpotenziale von ca. 3–5 %
  • Ablösung manueller Freigaben durch systemintegrierte Entscheidungslogik
    Reduktion manueller Prozessschritte, dadurch Einsparung von Ø 4–6 Minuten pro Bestellung
  • Hinzufügen manueller Kontrolle bei Einkäufen aus Russland notwendig

Alternativ kann die Harmonisierung durch Übernahme der bestehenden Logik aus Organisation A oder durch ein hybrides Modell erfolgen. Diese Optionen hier einsehen.

Xpect erstellt mit Hilfe von KI ein gemeinsames, vernetztes, strukturiertes und validierbares Abbild der Organisationen

Dadurch sinkt der Analyseaufwand drastisch, und PMI basiert nicht mehr auf Folien, sondern auf einem konsistenten System.

ProzesseOrganigrammRessourcenRegulatorikZieleRisikenKontrollenONTOLOGIE

Dieses digitale Abbild ermöglicht:

End-to-End-Validierung

Integrationsentscheidungen werden gegen Prozesslogik, Risikoabdeckung, Compliance-Anforderungen, Kontrollstrukturen automatisch geprüft. Nebenwirkungen werden sichtbar, bevor sie operativ wirksam werden.

Simulation von PMI

Was passiert, wenn Systeme konsolidiert werden, Prozesse harmonisiert werden, Standorte integriert werden? Xpect simuliert Auswirkungen auf: Effizienz, Risikoexposition, Kontrollabdeckung, Ressourcennutzung. PMI wird kalkulierbar.

Kontinuierliche Steuerung

PMI wird steuerbar, statt ein einmaliges Projekt.
Organisationen werden dauerhaft steuerbar.

Statt PMI als temporärem Ausnahmezustand zu behandeln schafft Xpect die strukturelle Grundlage für eine dauerhaft adaptive Organisation.

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